Murphys Geschichte
© Nicole Bäcker 2012  
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Ca. 1 Woche später sprach mich die Bekannte an und erzählte mir, das Murphys Besitzerin wieder ins Krankenhaus müsste und kein Geld für eine Pension hätte, sie wolle ihn auch nicht nehmen, da er mit ihrer jungen Hündin in der Wohnung nur am toben wäre. Das Verhängnis nahm nun seinen Lauf, nach Rücksprache mit meinem Mann sollte Murphy dann für 3 Wochen bei uns bleiben.. Murphy war genauso problemlos, wie ich ihn eingeschätzt hatte, die Hunde liebten sich vom ersten Augenblick an. Die 3 Wochen gingen schnell vorbei, wurden noch mal um 2 Wochen verlängert und dann war er wieder weg. Es dauerte nicht lange und ein erneuter Anruf bescherte uns weitere Wochen mit Murphy. Lara und Murphy waren wieder glücklich vereint und so ging es dann 1 Jahr lang weiter. Der Besitzerin ging es psychisch nicht gut, ich bin in immer kürzeren Abständen oftmals mitten in der Nacht 20 km unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln losgefahren, habe den Rettungswagen verständigt und Murphy mitgenommen. Anfangs machte es mir nicht viel aus, Murphy wieder abzugeben, doch je öfter und länger er da war, desto schwieriger wurden die Abschiede- für alle Seiten. Doch weder wollte sich die Besitzerin von Murphy trennen, noch wollte ich ihn haben. Abgesehen von den Kosten, war Murphy nicht wirklich erzogen, er hatte Jagdtrieb ohne Ende und draußen losgemacht, kam er erst wieder, wenn er genug hatte. Mitte Januar 2007 dann der Anruf, sie wolle Murphy bei uns lassen, dort hätte er es besser. Um es kurz zu machen, seit dem Zeitpunkt gehört Murphy zur Familie, er hat mich viele Nerven gekostet und mich oft an mir selbst zweifeln lassen ;-) 2 Jahre haben wir hart gearbeitet um das zu erreichen, was unser Zusammensein nun ausmacht. Seit Jagdtrieb ist kontrollierbar, er kann frei laufen und was ich zeitweise für fast unmöglich erachtet hatte,- er hat eine Bindung zu mir aufgebaut. Auch über Murphy kann man ein Buch schreiben, doch ihr schaut euch vielleicht doch lieber die Bilder an.